GaultMillau POP – so heisst die Lifestyle-Liste des Restaurantführers. Wir überprüfen und aktualisieren sie mehrmals im Jahr. Beizen, Bistros, Brasserien, Bars und Cafés, die zwar nicht im GaultMillau punkten, aber mit jungen, unkomplizierten Konzepten sowie viel Leidenschaft und hoher Qualität begeistern. Titelsponsor ist American Express. Sabine Mantoiu, Chief Commercial Officer von Swisscard: «GaultMillau POP steht für neue Ideen, mutige Konzepte und inspirierende Talente. Gemeinsam mit GaultMillau Schweiz möchten wir ihnen eine Plattform bieten und ihre Leidenschaft, Kreativität und ihren Unternehmergeist sichtbar machen.» 50 besonders attraktive Adressen stellen wir in unserem POP-Booklet vor.
Vom Stauffacher ans Lochergut
Es zischt kurz, dann passiert der entscheidende Moment. Rindshackfleisch trifft auf die heisse Grillplatte, wird mit Druck flach gepresst und bildet eine Kruste. Maillard-Reaktion heisst das im Fachjargon. Bräunung bringt Geschmack – beim Smashburger ist sie der Kern der Sache. Quereinsteiger Mao Heng hat das früh verstanden: Sein erstes kleines Lokal beim Stauffacher gehörte zu den ersten Smashburger-Adressen der Stadt. Unterdessen ist «Bunzai» ans Lochergut gezügelt, ins ehemalige «Rosi» – mit grösserem Gastraum, Sommerterrasse und neuem Auftritt. Dunkelgrüne, geschwungene Einbauten, helle Holztische, Anime-Figürchen auf den Regalen. Erwachsener als früher, aber nicht glatter.
Handwerk im Detail
Hier wird nicht blind drauflosgedrückt, bis vom Patty nur noch trockene Ränder übrigbleiben: Hengs Team smasht aussen stärker, in der Mitte weniger – so entsteht eine Kruste, ohne dass das Fleisch austrocknet. Die Portion ist grosszügig, das Verhältnis stimmt schon in einfacher Ausführung, während andere Smashburger erst als Doppeldecker funktionieren. Dazu das Bun, der heimliche Star: fluffig, leicht, aber stabil genug, um alles zusammenzuhalten. Von welcher Bäckerei es kommt, bleibt Betriebsgeheimnis: Heng holt es mehrmals pro Woche persönlich ab, verpackt in anonymen Kartonschachteln.
Klassiker oder Starchef-Smashburger
Die «Bunzai»-Klassiker haben ihren Stammplatz auf der Karte: «Classic» mit Salat, Tomate und «Secret Sauce» oder «Bibimchi» mit koreanischem Speck, Kimchi und Gochujang-Mayonnaise. Ein Geheimtipp ist der «Oklahoma»: hauchdünn geschnittene Zwiebeln, die direkt auf die heisse Kochplatte gepresst werden und geschmacklich mit dem Fleisch verschmelzen. Stillstand kommt für Heng aber nicht in Frage: Smashed Potatoes statt Tiefkühlpommes, hausgemachtes Craft-Cola aus über zehn Gewürzen – und regelmässige Gastburger mit Starchefs wie Oscar de Matos, Antonio Colaianni oder Mitja Birlo.
Neu: «POP Special Award» für das «Mamie» in Luzern
Erstmals ehren wir in diesem Jahr zusätzlich ein Lokal mit dem «POP Special Award». Unsere Wahl fiel auf eine der bemerkenswertesten Neueröffnungen der Saison: das «Mamie» in Luzern. Hinter dem kleinen Café stecken Jonathan Pichler und Nadine Reitinger. Pichler war Souschef und Pâtissier bei Dominik Hartmann im mit 18 Punkten ausgezeichneten «Magdalena» in Rickenbach SZ – dieses Handwerk bringt er nun in seine eigene kleine Backstube ein. Die Fans stehen Schlange: für English
Muffins, Tarte au citron, Pâte à choux, Madeleines mit brauner Butter und Macarons. Morgens öffnet
das «Mamie» um sieben Uhr mit Croissants, Pain au Chocolat und Magdi-Brot, am späten Nachmittag
wird zur Apéro-Time umgeschaltet. An Pichlers Seite steht Partnerin Nadine Reitinger, die eine ebenso
durchdachte wie persönliche Weinkarte kuratiert.
Das Who’s who der «POP»-Szene
Die bisherigen «POP des Jahres»: Marlene Halter («Metzg», Zürich, 2020), Markus Arnold («Easy Lunch», Steinhalle, Bern, 2021), Martin Hurschler, Mario Waldispühl, Sylvan Müller und Rahel Heller («Jazzkantine», Luzern, 2022), Armin Azadpour, Claudio Sacchi und Patrick Schindler («Lupo», Zürich
2023), Christian Gujan und Leo Tobler («Glou Glou», Luzern, 2024), Meagan Cederbaum und Simon
Bernhard («Alba», Zürich, 2025), Simon Apothéloz, Rahel Jost und Marco Belz («Olympia», Bern, 2026).
POP in the City, POP in den Bergen
Die POP-Community von GaultMillau und American Express wächst stetig und umfasst aktuell über 260 Adressen. Die Empfehlungen für Foodies kennen keine Grenzen: Auch eine besonders gute Gelateria, Pizzeria, ein Foodtruck, Sandwich-Take-away oder Döner schaffen es auf die Liste. Unsere Scouts sind vor allem in den Städten Zürich, Basel, Bern, Lausanne, Genf, Neuenburg und Freiburg unterwegs. Zusätzlich listen wir aber auch die dynamischsten Wintersportstationen: St. Moritz, Gstaad und Zermatt. Die komplette Liste gibt es auf www.gaultmillau.ch/pop.
Die Medienmitteilung sowie Bilder sind verfügbar unter: www.gaultmillau.ch/POP27
Informationen
Ringier AG, GaultMillau, Telefon: +41 58 269 26 10, [email protected]
Über GaultMillau
Wo sind die besten Restaurants der Schweiz? Wer sind die kreativsten Köche? Der «GaultMillau Guide Schweiz» ist der wichtigste Gourmetführer im Land. 880 Restaurants werden bewertet und ausführlich beschrieben. Die ausgezeichneten Köche des Landes werden in Bildern vorgestellt. Der Guide wird in den Medien täglich zitiert.
GaultMillau digital: Auf gaultmillau.ch gibts täglich Rezeptvideos und Rezepte der besten Köche, spannende Interviews und News aus der Szene. Die neue Lifestyle-Liste GaultMillau POP empfiehlt über 260 trendige Beizen, Brasserien, Bars und Cafés. Der Blog «Züri isst» spricht ein urbanes, junges Publikum an und hat eine ständig wachsende eigene Community.