19.08.25

Der neue Lehrgang der Ringier Journalistenschule hat begonnen

Die Ringier Journalistenschule ist in ein neues Ausbildungsjahr gestartet. Diese Woche hat sich die Klasse von 2027 erstmals getroffen. Sie umfasst 15 junge Journalistinnen und Journalisten, die in den kommenden zwei Jahren in der Villa Römerhalde in Zofingen AG eine fundierte Ausbildung durchlaufen, parallel dazu voll integriert in Redaktionen arbeiten und mit dem Diplom abschliessen werden.

«Es haben sich deutlich mehr Personen für die Schule beworben», betont Schulleiter Peter Hossli. Die Journalistenschule sei im Jubiläumsjahr 2024 verstärkt im Rampenlicht gestanden, was die Aufmerksamkeit erhöht habe. Doch das erkläre nur einen Teil des wachsenden Interesses: «Junge Menschen wissen sehr wohl, dass unabhängiger Journalismus wichtig ist, und dass gerade in Zeiten von künstlicher Intelligenz die menschliche Recherche, die Einordnung, die Überprüfung von Fakten unabdingbar geworden ist.»

Der zweijährige Lehrgang vermittelt praxisnahes Wissen und Fähigkeiten für den zeitgenössischen Journalismus. Neben klassischem Handwerk wie Recherche, Schreiben, Interviewführung und Storytelling stehen auch digitale Formate, Social Media, Video, Sprechtraining, multimediales Arbeiten und Datenjournalismus auf dem Programm. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich künstliche Intelligenz sinnvoll in den Redaktionsalltag integrieren lässt. «KI ist ein Werkzeug, wie es einst der Kugelschreiber, später der Computer oder das Internet war», sagt Hossli. «Wir lernen, die KI einzusetzen, damit wir noch besseren Journalismus machen können.»

Der ehemalige Journalistenschüler und heutige Ringier-CEO Marc Walder nahm sich eine Stunde Zeit, um sich mit den angehenden Journalistinnen und Journalisten auszutauschen. «Der Besuch der Journalistenschule war meine wichtigste berufliche Entscheidung», sagte Walder. Den Nachwuchstalenten gab er eine zentrale Botschaft mit auf den Weg: «Macht alles mit voller Hingabe.»

Die Ausbildung verbindet Unterricht mit praktischer Arbeit in Redaktionen. Ihre Stammredaktionen haben die «Jouschus» bei Blick, SonntagsBlick, Beobachter, Schweizer Illustrierte, Glückspost und Radio Energy. Ergänzend werden sie im Verlauf der Ausbildung bei weiteren Gastredaktionen Erfahrungen sammeln. Dadurch erhalten die Absolventinnen und Absolventen Einblicke in verschiedene journalistische Formate und Arbeitsweisen – von tagesaktuellen News bis hin zu Magazinjournalismus.

Mit dem Start der neuen Klasse setzt die Ringier Journalistenschule ihre über fünfzigjährige Tradition fort. Sie gilt als eine der renommiertesten Ausbildungsstätten der Schweiz für Journalismus und hat zahlreiche Medienschaffende hervorgebracht, die heute in leitenden Funktionen in Schweizer Medienhäusern tätig sind.

Bildlegende (von links nach rechts): Deborah Odermatt, Lea Marti, Jovana Nikic, Hannah Jauch, Florin Schranz, Anna Clara Kohler, Riccarda Campell, Björn Lindroos, Maria-Rahel Cano, Jeremy Goy, Joël Hahn, Moritz Meister, Céline Sallustio, Samanta Rebolledo, Peter Hossli (Leiter Ringier Journalistenschule), Chiara Schmed

Fotograf: Stefan Bohrer


Über Ringier

Ringier ist ein führendes europäisches Medienunternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz und einer über 190-jährigen Tradition. Mit rund 6000 Mitarbeitenden betreibt die Gruppe über 130 Gesellschaften in 19 europäischen und afrikanischen Ländern. Das Ringier-Portfolio umfasst drei Hauptgeschäftsbereiche: führende Medienmarken, Sports Media Plattformen und digitale Marktplätze. Mit einem digitalen EBITDA-Anteil von 82 Prozent zählt Ringier zu den führenden Medienunternehmen Europas. Die Unternehmensgruppe befindet sich bis heute mehrheitlich in Familienbesitz. Mehr unter: ringier.com