Enfant Terrible Maurizio Cattelan gestaltet Ringier Jahresbericht 2011 als «Toilet Paper»

Enfant Terrible Maurizio Cattelan gestaltet Ringier Jahresbericht 2011 als «Toilet Paper»

Der italienische Künstler Maurizio Cattelan, geboren 1960 in Padua, lebt und arbeitet seit 1993 in New York. Er provoziert, brüskiert, persifliert und reflektiert die Kunstwelt mit seinen Objekten seit den späten 1980er-Jahren. Cattelans Provokationen gründen immer in den grossen Themen des Menschen und unserer Lebenswirklichkeit: dem Scheitern des Individuums, Tod, Sexualität, Politik, Ökonomie – und die Perversionen, mit denen sich uns diese Themen immer wieder präsentieren und unsere hilflos lächerlichen Bemühungen, mit ihnen umzugehen.


2010 hatte Maurizio Cattelan eine ganz neue Arbeit lanciert, das Magazin «Toiletpaper». In diesem Magazin, das vollkommen ohne Text im regulären Magazinmarkt erscheint, zeigt Cattelan Bildwelten, die er aus dem Internet aus allen Bereichen der Medien zu neuen Bildern über die grossen Themen destilliert.

Für den Ringier Jahresbericht 2011 hat Maurizio Cattelan eine neue Nummer seines Magazins «Toiletpaper» realisiert, die er Ringier widmet. Die für diese Ausgabe entwickelten Bilder sind wiederum Konzentrate der Informationen aus der Bilderflut des Internets, die Attraktivität, Verführung und Provokation als konstruktive Irritation präsentieren und damit auch die Bilderflut selbst zur Diskussion stellen. Die Informationen des eigentlichen Jahresberichts werden, den Titel des Magazins aufgreifend und die Vergänglichkeit jeglicher Information polemisch karikierend, als Toilettenpapier-Rolle mit dem Magazin zusammen ausgeliefert. «Die Reaktionen darauf dürften wohl eher gemischt ausfallen», kommentiert Michael Ringier schmunzelnd diese provokante Form seines Annual Awards. «Maurizio Cattelan stellt uns mit diesem Werk auf die Probe.»

Michael Ringier kennt das Schaffen Cattelans. Im November 2011 richtete Maurizio Cattelan eine grosse Retrospektive seiner Objekte im New Yorker Guggenheim Museum ein. 129 Werke Werke hängte er einem Mobile gleich von der Kuppel des Museums in die leere Rotunde. Diese Ausstellung beeindruckte auch den Verleger Michael Ringier. «Cattelan drehte das Museum einfach um. Statt wie vorher an die Wände, blickte man nun in den offenen Raum. Er hat damit ein über fünfzigjähriges Gebäude quasi neu erfunden. Und genau deshalb kann er uns als Inspiration dienen. Denn wir haben eine ähnliche Aufgabe: Wir müssen ein bald 180-jähriges Unternehmen neu erfinden. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass uns das mit der uns eigenen Offenheit, die wir auch unserem Jahresbericht gegenüber zeigen, gelingen wird.»

Der Ringier Jahresbericht ist in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch erhältlich. Herunterladen oder bestellen kann man ihn über die Ringier Unternehmenswebseite www.ringier.com.

Ringier Corporate Communications
 

Ringier Jahresbericht 2011

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