
«Die beiden grossen Frauenpersönlichkeiten Monika Maron und Alice Schwarzer haben die deutsche politische Kultur geprägt. Maron noch in der DDR, seit der Wiedervereinigung täglich engagiert für die deutsche Demokratie. Unbeugsam sowohl gegenüber rechten wie linken Anmassungen. Ihre Stimme muss man hören. Alice Schwarzer ist die Revolutionärin der deutschen Frauenfreiheit. Sie provoziert mit ihrem Kampf für die Gleichheit der Frau seit Jahrzehnten immer wieder die kulturelle und politische Szene. Sie ist unverrückbar da. Eine Instanz. Beide Frauen sind europäische Stimmen», kommentiert der Präsident der Hans-Ringier-Stiftung, Frank A. Meyer, die Wahl der diesjährigen Preisträgerinnen.
In seiner Laudatio würdigte Dieter Nuhr die beiden Preisträgerinnen: «Ich bin mächtig stolz, als Laudator für zwei so hochkarätige Preisträgerinnen auftreten zu dürfen. Monika Maron und Alice Schwarzer sind Frauen, die ihr Leben lang immer unbeirrt ihren Weg gegangen sind, die auch gegen Widerstände lieber ihr eigenes Weltbild vertreten haben, statt mit dem Strom zu schwimmen. Das ist auch für mich ganz persönlich vorbildhaft!»
Der «Europapreis für politische Kultur» wird seit 2007 von der Hans-Ringier-Stiftung vergeben. Er zeichnet Persönlichkeiten aus, die sich in besonderer Weise um die politische Kultur Europas verdient gemacht haben.
Die Auszeichnung fand im Rahmen des traditionellen «Dîner Républicain» statt, das alljährlich auf Einladung von Frank A. Meyer im Hotel «Castello del Sole» in Ascona ausgerichtet wird.

Über Ringier
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