Bildlegende (v.l.n.r.): Laudator Dieter Nuhr, Mario Voigt, Ministerpräsident von Thüringen, Preisträgerin Alice Schwarzer, Bundesrätin Karin Keller-Sutter, Gastgeber Frank A. Meyer, Maja Hoffmann, Präsidentin Locarno Film Festival, Preisträgerin Monika Maron, Nato-Generalmajor Frank Gräfe und Gastgeberin Lilith Frey.
Bildlegende (v.l.n.r.): Laudator Dieter Nuhr, Mario Voigt, Ministerpräsident von Thüringen, Preisträgerin Alice Schwarzer, Bundesrätin Karin Keller-Sutter, Gastgeber Frank A. Meyer, Maja Hoffmann, Präsidentin Locarno Film Festival, Preisträgerin Monika Maron, Nato-Generalmajor Frank Gräfe und Gastgeberin Lilith Frey.
8. August 2026

Hans-Ringier-Stiftung: Monika Maron und Alice Schwarzer mit dem «Europapreis für politische Kultur 2026» ausgezeichnet

Der «Europapreis für politische Kultur» der Hans-Ringier-Stiftung geht 2026 an die Schriftstellerin Monika Maron und die Publizistin und Frauenrechtlerin Alice Schwarzer. Der mit insgesamt 50‘000 Euro dotierte Europapreis wird zum zwanzigsten Mal verliehen und ging zuvor an Jean-Claude Juncker, Boris Tadić, Jürgen Habermas, Pascal Lamy, Jean-Claude Trichet, Hans-Dietrich Genscher, Donald Tusk, Wolfgang Schäuble, Heinrich August Winkler, Mario Draghi, Frank-Walter Steinmeier, Margrethe Vestager, Sir Christopher Munro Clark, Zuzana Čaputová, Peter Sloterdijk, Kaja Kallas, Alexei Nawalny, Anne Applebaum, Radosław Sikorski und Adolf Muschg.

Bildlegende (v.l.n.r.): Laudator Dieter Nuhr, Mario Voigt, Ministerpräsident von Thüringen, Preisträgerin Alice Schwarzer, Bundesrätin Karin Keller-Sutter, Gastgeber Frank A. Meyer, Maja Hoffmann, Präsidentin Locarno Film Festival, Preisträgerin Monika Maron, Nato-Generalmajor Frank Gräfe und Gastgeberin Lilith Frey.
Auf dem Foto (v.l.n.r.): Laudator Dieter Nuhr, Mario Voigt, Ministerpräsident von Thüringen, Preisträgerin Alice Schwarzer, Bundesrätin Karin Keller-Sutter, Gastgeber Frank A. Meyer, Maja Hoffmann, Präsidentin Locarno Film Festival, Preisträgerin Monika Maron, Nato-Generalmajor Frank Gräfe und Gastgeberin Lilith Frey.

«Die beiden grossen Frauenpersönlichkeiten Monika Maron und Alice Schwarzer haben die deutsche politische Kultur geprägt. Maron noch in der DDR, seit der Wiedervereinigung täglich engagiert für die deutsche Demokratie. Unbeugsam sowohl gegenüber rechten wie linken Anmassungen. Ihre Stimme muss man hören. Alice Schwarzer ist die Revolutionärin der deutschen Frauenfreiheit. Sie provoziert mit ihrem Kampf für die Gleichheit der Frau seit Jahrzehnten immer wieder die kulturelle und politische Szene. Sie ist unverrückbar da. Eine Instanz. Beide Frauen sind europäische Stimmen», kommentiert der Präsident der Hans-Ringier-Stiftung, Frank A. Meyer, die Wahl der diesjährigen Preisträgerinnen.

In seiner Laudatio würdigte Dieter Nuhr die beiden Preisträgerinnen: «Ich bin mächtig stolz, als Laudator für zwei so hochkarätige Preisträgerinnen auftreten zu dürfen. Monika Maron und Alice Schwarzer sind Frauen, die ihr Leben lang immer unbeirrt ihren Weg gegangen sind, die auch gegen Widerstände lieber ihr eigenes Weltbild vertreten haben, statt mit dem Strom zu schwimmen. Das ist auch für mich ganz persönlich vorbildhaft!»

Der «Europapreis für politische Kultur» wird seit 2007 von der Hans-Ringier-Stiftung vergeben. Er zeichnet Persönlichkeiten aus, die sich in besonderer Weise um die politische Kultur Europas verdient gemacht haben.

Die Auszeichnung fand im Rahmen des traditionellen «Dîner Républicain» statt, das alljährlich auf Einladung von Frank A. Meyer im Hotel «Castello del Sole» in Ascona ausgerichtet wird.

Die Preisträgerinnen: Monika Maron (l.) und Alice Schwarzer mit ihren Portraits (Künstlerin: Tania Jacobi) und Gastgeber Frank A. Meyer.

Über Ringier
Ringier ist ein führendes europäisches Medienunternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz und einer über 190-jährigen Tradition. Mit rund 5’500 Mitarbeitenden betreibt die Gruppe über 115 Gesellschaften in 19 europäischen und afrikanischen Ländern. Das Ringier-Portfolio umfasst drei Hauptgeschäftsbereiche: führende Medienmarken, Sports Media Plattformen und digitale Marktplätze. Mit einem digitalen EBITDA-Anteil von 83 Prozent zählt Ringier zu den führenden Medienunternehmen Europas. Die Unternehmensgruppe befindet sich bis heute mehrheitlich in Familienbesitz. Mehr unter: ringier.com